Studie Gesunde Parks & Gärten

Machen Gärten und Parks gesund? Eine neue Niedersachsen-Studie untersucht anhand des Modellprojektes LandPark Lauenbrück die positiven Effekte

Logo Gesunde Parks und Gärten

Jeder von uns weiss, welche Wohltat ein Spaziergang im Grünen, oder sogar im Park sein kann. Die vom Land Niedersachsen geförderte Modellstudie mit dem Titel „Gesunde Parks und Gärten“ soll nun Klarheit bringen, welche Effekte auf unsere Gesundheit und auf unsere Ernährung entstehen. Zusätzlich werden in der Studie außerdem auch die positiven Effekte für Umweltpädagogik und Tourismus-Marketing im Land Niedersachsen untersucht. Der LandPark Lauenbrück ist Träger der niedersächsischen Modellstudie „Gesunde Parks & Gärten“, welche vom Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Niedersachsen gefördert sowie zukünftig begleitet wird.

Die vom LandPark Lauenbrück beauftragte Studie läuft über zwei Jahre bis zum Juni 2022.

Die drei beauftragten Planungsbüros für Landschaftsarchitektur (freiraumforum Schoelkopf, Planungsgruppe Stadtlandschaft) sowie Regionalentwicklung und sanften Touristmus (pro-t-in GmbH) erarbeiten die Studie und wollen dabei auch die so wichtige Netzwerkbildung im Land Niedersachsen fördern.

Aus der Vereinigung der Fachkompetenzen dieser Büros mit allen involvierten Akteuren erwächst ein vielseitiger Blick auf die Gärten & Parks mit einer planerischen, gartenkulturellen und touristisch-angebotsorientierten Perspektive.

Die Arbeitsgemeinschaft

           
Förderung und fachliche Begleitung:

Es ist Ziel der Studie vielseitig zu belegen, welche gesundheitsfördernden Wirkungen von Gärten und Parks in Niedersachsen ausgehen und wie sich dieses Potential gemeinsam mit allen Akteuren in Niedersachsen und dem Netzwerk Gartenhorizonte entwickeln lässt. Erarbeitete Strategien und Handlungsansätze werden modellhaft für den LandPark Lauenbrück angewendet.

Auf Landesebene, auf regionaler Ebene und lokaler Ebene: Auf der Landesebene liegt der Fokus auf den Gärten und Parks in Niedersachsen. Auf der regionalen Ebene wird die Stadtlandschaft „GesundRegion“ mit den jeweiligen Einzelangeboten und deren Zusammenwirken betrachtet. Für den LandPark selbst – die lokale Ebene – werden konkrete Maßnahmen erarbeitet. Hier sollen inhaltliche Angebote im Laborprojekt und als niedersächsisches Vorbild entwickelt werden. Auf der Landesebene sollen Standards für das Netzwerk und die Dachmarke „Gartenhorizonte“ formuliert werden, die einen Beitrag zur Einordnung der Gesundheitstouristischen Bedeutung von Gärten und Parks schafft. Auf regionaler Ebene der GesundRegion münden Synergien und Potenziale des Zusammenwirkens in Empfehlungen. Auf der lokalen Ebene entsteht für den LandPark ein angebotsorientierter Handlungsleitfaden der Zielgruppen und Marktpotenziale berücksichtigt.

Hauptfokus und Kern des Ansatzes ist dabei die Vernetzung des Akteurwissens „Gärten und Parks“ in Niedersachsen. In zwei Stufen soll dieses Wissen gebündelt und geteilt werden: In einem Symposium zur Gesundheitsförderung von Gärten und Parks ist der Wissenspool aufzubereiten und zu diskutieren. In einer zweiten Runde gilt es, den LandPark gemeinsam zu betrachten und als Laborprojekt zu entwickeln. Dabei wird auf die Expertise verschiedener Fachbereiche zurückgegriffen, um neue Blickwinkel der agierenden Fachleute aus Hochschule, Gesundheitswesen, Garten- und Landschaftsbau, Naturpädagogik und Tourismus zu erhalten und in die Studie einzuarbeiten. Ein schon bekanntes Ergebnis der Studie wird sein, dass ungenutzte Potentiale erkannt und gefördert werden und neue Impulse in Bezug auf die bestehende Definition des Gesundheitstourismus entstehen, um neue Ansätze im niedrigschwelligen, vorbeugenden, naturbezogenen Kontext der ländlichen Entwicklung in Niedersachsen zu ergänzen.

Eine eingesetzte Steuerungsgruppe ist schon an der Planung des Gesunde Parks und Gärten Symposiums, welches für Mai 2021 mit vielen Experten geplant ist. Aufruf der Geschäftsführerin des LandPark Lauenbrücks und Initiatorin der Studie Katharine von Schiller: Lassen Sie uns kreativ sein, machen Sie mit und seien Sie Teil des Gartenlandes Niedersachsen!.

Ministerin Barbara Otte-Kinast zur Studie Gesunde Parks & Gärten

„Gärten, Parks und Gesundheit - dieser Dreiklang passt einfach.“, erklärt Ministerin Barbara Otte-Kinast, Niedersächsische Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. „Seit Jahrhunderten tragen Gärten und Parks dazu bei, dass wir Menschen gesund bleiben. Es gibt Nutzgärten wie Heilpflanzen- oder Kräutergärten, Klostergärten, dazu alte Bauerngärten, Kurparks und noch vieles mehr. In Niedersachsen haben wir all diese Park- und Gartentypen. Jetzt gilt es, unsere gartenkulturelle Vielfalt bekannter zu machen! Dazu wird die Studie "Gesunde Parks und Gärten" einen wertvollen Beitrag leisten.

ML/Foto: Timo Jaworr

Der LandPark Lauenbrück als Modell für die Studie Gesunde Parks und Gärten

Katharine & Friedrich-Michael von Schiller, Geschäftsführer des LandPark Lauenbrück und Auftraggeber der Studie

Bedeutung des LandParks im Rahmen der Studie

Die LandPark Lauenbrück gGmbH initiierte zu Beginn des Jahres 2020 die Studie „Gesunde Parks und Gärten“.

Die interdisziplinäre Studie soll die Potenziale und Wirkungen von Gesundheitsaspekten zur zukünftigen Sicherung und Gestaltung von Parks und Gärten am Beispiel des LandParks Lauenbrück analysieren und entwickeln. Der LandPark Lauenbrück wird als Referenzpark herangezogen, um die Anwendbarkeit auf andere Parks und Gärten, u.a. im Kontext des niedersächsischen Gartennetzwerkes Gartenhorizonte e.V. zu erarbeiten.

Übergeordnetes Ziel der Studie ist es, die touristische Vernetzung und Strahlkraft der grünen Ausflugsziele und Erholungs- und Lernorte in Niedersachsen und den angrenzenden Bundesländern zu erhöhen.  

Die Steuerungsgruppe der Studie "Gesunde Parks & Gärten"

Die Steuerungsgruppe der Studie

Hier stellt sich die Steuerungsgruppe der Studie "Gesunde Parks & Gärten" vor (Foto von links nach rechts):

Petra Schoelkopf - freiraumforum - freie Landschaftsarchitektin bdla / Kompetenzfeld Gartenkulturelle Vernetzung und Inwertsetzung
Klaus Ludden - Geschäftsführer pro-t-in GmbH / Leiter Kompetenzteam Studie "Gesunde Parks & Gärten"
Karin Bukies - Stadtlandschaft - Landschaftsarchitektin & Stadtplanerin / Kompetenzfeld ländliche Gartenkultur und deren Vermittlung
Klaus-Dieter Karweik (ML) - Referatsteilleiter Ländliche Entwicklung, Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Katharine & Friedrich-Michael von Schiller - Geschäftsführer LandPark Lauenbrück gGmbH und Auftraggeber der Studie "Gesunde Parks  Gärten"
Tim Strakeljahn - Projektleiter Tourismus und Berater Regional- und Dorfentwicklung pro-t-in GmbH / Kompetenzbereich Tourismus

 

 


Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und den Austausch mit Fachexperten:

Tel.: 04267-954760 • Mail: info@gesundeparksundgaerten.de
www.gesundeparksundgaerten.de (Seite z. Zt. im Aufbau)

Pressemitteilung zur Studie "Gesunde Parks und Gärten" vom 11.11.2020

Die Pressemitteilung kann hier heruntergeladen werden.

Zugehöriges Bildmaterial können Sie hier herunterladen.

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